
Um die schlimmsten Formen von Kinderarbeit in kakaoproduzierenden Gegenden abzuschaffen, wurde im Rahmen des Agona West Municipal Programms ein elfköpfiges Komitee gebildet. Fünf Hauptziele sollen dabei in zehn ausgewählten kakaoerzeugenden Regionen umgesetzt werden. Es geht um die Verbesserung des Bildungsniveaus, der Betriebssicherheit, der Gesundheit von Schulkindern und des Zugangs zur Schulbildung, um Kinderarbeit entgegenzuwirken. Eric Bediako Oppong, Direktor des Programms, führt an, dass Kinderarbeit ein Phänomen in der Gesellschaft
Ghanas sei, das Leid, Ausbeutung und Missbrauch von Kinderrechten erzeuge und zu Krankheit, Bildungsmangel und sozialer Chancenlosigkeit führe. Das Vermögen jeder Nation seien deren Kinder, deshalb sei es zwingend, Mechanismen zu entwickeln, um sie zu schützen und deren Wohlergehen zu sichern. Vor diesem Hintergrund sei das Programm für kakaoerzeugende Gegenden durch das Ministerium für Arbeitskräfte, Jugend und Beschäftigung gegründet worden. Alle relevanten Interessenvertreter sollen einbezogen werden, um auf dem
Kakaosektor Kinderarbeit zu bekämpfen, ihr vorzubeugen und sie zu beobachten. Farmer und Meinungsführer seien in den entsprechenden Gebieten zum Thema Kinderarbeit sensibilisiert und aufgeklärt worden. Um den Kindern den Schulbesuch zu erleichtern, seien Bildungsmaterialien und Schuluniformen ausgeteilt worden. Nun sollen Verordnungen erlassen werden, um Kinderarbeit kontrollierbar zu machen.
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