
In ihrem Kampf gegen das amerikanische Militär nutzten die Rebellen im Irak Jugendliche und Kinder, meldete die US-Armee letzten Samstag. Jugendliche und Kinder werden oft von den Soldaten nicht bemerkt. Sie erfüllen auch den Zweck der Propaganda, da die Soldaten wissen, wenn sie Kinder erschießen, würden sie dafür schwer kritisiert werden. In der Vergangenheit war die Meinung des Militärs, dass Al-Qaida Kinder engagiere, da sie nicht bemerkt würden. Diesem Bericht zur Folge könne man einen wachsenden Trend von Jugendlichen und Kindern, die Attacken ausführen verzeichnen. Army Col. Gary Volesky, der für die US-Truppen im Norden Iraks verantwortlich ist, sagte, dass die Granatenangriffe einen Aufstieg erfahren hätten, aber dass das Werfen der Granaten durch die Kinder ein „beunruhigenderer Trend“ sei.
Laut dem Bericht war der Führer eines Autos, welches am 12. Mai im Rahmen eines Selbstmordattentats fünf irakische Polizisten in Kirkuk umbrachte, ein vierzehnjähriger Junge. Vier verdächtige Mitglieder einer Gruppe, die für ihre Einstellung von Kindern in den Reihen der Rebellen bekannt sind, wurden am 14. April verhaftet, teilte das Militär mit. Die Rebellen nutzten aus, dass die Kinder nicht auffallen und die Soldaten sie nicht verletzten wollen. Letztes Jahr veröffentlichte die US-Armee einige Videos, die von verdächtigen Al-Qaida Mitgliedern aufgenommen wurden. Die letzten Videos zeigten wie die Rebellen den Kindern das Verschleppen und Töten lehrten. Im Irak wurden Kinder zusätzlich als Lockvögel missbraucht.
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