
Islamabad:
Die Legislative der pakistanischen Nationalversammlung forderte am Montag nachdrücklich ein neue Gesetzgebung zur Vorbeugung von Kinderarbeit und häuslicher Gewalt. Die Forderung entstand im Kontext der Ermordung eines 12-Jährigen Dienstmädchens. Der Tod des Mädchens ereignete sich vor einigen Tagen in Lahore, einer Stadt im Nordosten Pakistans, und ist allem Anschein nach die Folge von Misshandlungen durch deren Arbeitgeber.
Laut Nationalversammlungsmitglied Wasim Akhtar häufen sich die Fälle von Vergehen gegen Minderheiten und Kinder, vor allem in der pakistanischen Provinz Sindh. Zusätzlich wirft er der dortigen Landesregierung Versäumnisse bei der Verbesserung ihrer Gesetzgebung und Strafverfolgung für derartige Fälle vor. Es gäbe dort "regelmäßig Entführungen von Minderjährigen, welche dann für Lösegeld freigekauft werden müssen."
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