
Die Global Brands Group, Hauptlizenznehmer für Fanartikel zur kommenden Fußball-WM in Südafrika, teilte am Dienstag mit, dass sie die Produktionsbedingungen in einer Fabrik in
China untersuchen lassen wolle, nachdem sie mit Vorwürfen der Kinderarbeit konfrontiert worden war. Zur Aufklärung der Vorwürfe wurde ein unabhängiger Sachverständiger engagiert. Britische Medien hatten im vergangenen Monat berichtet, dass in der fraglichen Fabrik Jugendliche in 13-Stunden-Schichten für umgerechnet 2 Euro beschäftigt würden. Da in Südafrika viele Arbeitslose im Rahmen der WM auf einen neuen Job hoffen, hatte diese Mitteilung Empörung ausgelöst. In der Vergangenheit hatte die Global Brands Group erklärt, Fanartikel möglichst in Südafrika herstellen lassen zu wollen.
Link zum Artikel