Montag, 1. Februar 2010
 KOTA / INDIEN
Chefan ist ein 12-jähriger Junge, der im Steinbruch Rajasthan für einen Euro am Tag schufftet.
Jetzt geht er in die Schule. Andere Kinder in seinem Alter haben nicht dieses Glück.
Allein in der Region Budhpura sind geschätzte 15.000 der 100.000 Steinarbeiter Kinder.
Ohne jeglichen Schutz wie feste Schuhe, Mundschutz usw. schlagen Sie Pflastersteine. Schutzlos sind alle dem Staub ausgesetzt. Steinstaublunge heißt oft die Todesursache.
Die meisten von Ihnen erkranken und werden nicht älter als 35 Jahre. Manche haben vom Hämmern wunde oder verkrüppelte Hände.
Beim angekündigten Besuch von NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann ist kein Kind am Meißel zu sehen. Hinter Büschen haben sich aber Kinder versteckt oder sind weggelaufen, so wie es Ihnen beigebracht wurde, wenn Fremde kommen. Als die Gruppe bei der Abfahrt einige Kinderarbeiter beim Arbeiten entdeckt und anhält, greift ein aufgeregter Moped-Fahrer zum Handy. Ruckzuck waren die Kinder weg. Link zum Artikel
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Montag, 25. Januar 2010
 Dem Bericht der Pan American Development Foundation zufolge arbeiten mindestens 225.000 Kinder in Haitis Städten. Wegen der Armut sind Kinder zur Sklaverei gezwungen und dienen im Haushalt. Manche von ihnen werden auch als Sexsklaven missbraucht die psychisch und physisch an ihre Grenzen gebracht werden. Besonders viele Mädchen werden zu sexuellen Handlungen gezwungen.
Der Bericht schlägt vor, die haitianische Regierung aufzufordern, ihre Bemühungen darauf zu richten, den armen Kindern Bildung zu ermöglichen und soziale Einrichtungen zu schaffen, wie etwa Mädchenhäuser. Sie machen zwei Drittel der Kinderarbeit aus. Diese Kinder sind unter dem Namen "restavek" bekannt, was übersetzt "die, die übrig bleiben" heißt. Diese Kinder haben die Hoffnung, dass ihnen eine wohlhabende Familie bessere Lebenschancen bietet. Viele arme Familien schenken ihre Kinder her, um aus der Armut und dem Elend zu entfliehen. Doch die Geschichte ist bei weitem nicht so idyllisch. Sie arbeiten von früh bis spät und werden oft missbraucht.
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Montag, 18. Januar 2010
Das Bistum Aachen, die Evangelische Kirchenkreise Aachen u. Jülich treten für fair gehandelte Produkte ein.Dass auch viele Schokoladen "dunkle" Seiten haben, ist vielen Konsumenten nicht bewusst. Hinter dem köstlichen Genussmittel verbergen sich oft dramatisch schlechte Arbeitsbedingungen, sogar Kinderarbeit - und bittere Preiskämpfe.Wie können Hunderttausende Kleinbauern auf anderen Kontinenten von ihrer Arbeit menschenwürdig leben? Diese Frage geht tatsächlich auch uns etwas an. Im Auftrag des Bistums Aachen und der Evangelischen Kirchenkreise Aachen und Jülich hat SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene - eine Studie erstellt, welche die dunklen Seiten der Schokolade an Beispielen aufzeigt. Es wird auch erwähnt, was zu tun ist, damit sich die Situation der Kleinbauern verbessert.
Mit einer Pressekonferenz am 23. September setzten die Initiatoren das Startsignal für die „Schokoladenaktion Aachen.“ Unterstützt von Hilfswerken und weiteren kirchlichen Organisationen und Netzwerken wollen die drei Träger der Aktion bis Ostern nächsten Jahres Bewusstseins-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit für fair hergestellte und fair gehandelte Schokolade machen. Gemeinden, Einrichtungen und Gruppen sollen für den Fairtradegedanken sensibilisiert, Verbraucherinnen und Verbraucher in der Advents- und Osterzeit angesprochen werden. Die Initiatoren suchen das Gespräch mit örtlichen Herstellern. Ziel ist, dass zukünftig auch aus Aachen ein Schokoladenprodukt mit Fair-Handels-Siegel kommt.
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Freitag, 15. Januar 2010
 Am 3. Dezember organisierte die Stop-Kinderarbeit-Kampagne, mit der Unterstützung des Internationalen Handels Vereinigungsbündnis (ITUC), einen Runden Tisch. Das Hauptthema war die Beseitigung der Kinderarbeit weltweit. Das Treffen sollte eine Weiterführung eines Workshops vom Mai 2006 sein, bei dem das Internationale Bündnis der Freihandel-Vereinigungen (ICFTU) und das Weltbündnis der Labour Party (WCL) anwesend waren. Dabei vertraten die Teilnehmer einen Standpunkt, der ein allgemeines Engagement für die Beseitigung aller Formen von Kinderarbeit in Übereinstimmung mit den Definitionen der ILO-Vereinbarung zum Ziel hat.
"Die Beseitigung der Kinderarbeit" vollständig lesen
Montag, 11. Januar 2010
 Jameel Akhtar ist ein 14 jähriger Junge, der über zwei Wochen lang von seinem Chef angekettet wurde.
Polizisten und Gäste, die das Esslokal in Paharganj besuchten, wo er arbeitet, kamen ihm nicht zu Hilfe.
"Der Chef ließ mich täglich mehr als 15 Stunden pro Tag ohne warme Kleidung arbeiten, selbst wenn es sehr kalt wurde," schrie der Junge, als die Polizei ihn am Donnerstag aus den Fängen des Arbeitgebers befreite.
Der Minderjährige hatte seit den letzten drei Monaten für ihn gearbeitet.
Der Junge wurde des Diebstahls beschuldigt und als Strafe mit Fußfesseln angekettet. Angeblich soll er Geld aus dem Haus seines Arbeitgebers gestohlen haben.
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"Indien: Junge wurde vom Arbeitgeber gefesselt" vollständig lesen
Montag, 7. Dezember 2009
Erst vor sechs Jahren gegründet, wächst die Mitgliederzahl der Business Social Initiative (BSCI) immer weiter.Schweizer Firmen wie Coop, Migros, Calida, PKZ, Schild, Strellson und die SBB sind dabei.
Es handelt sich um eine Internationale Initiative für bessere Arbeitsbedingungen bei Lieferanten.
Das Ziel ist, die Arbeitsbedingungen in der Beschaffungskette zu verbessern und Schlagzeilen über Kinderarbeit und andere Missstände bei Lieferanten zu liefern.
Doch wie werden Unternehmen überprüft?
Die erste Überprüfung ist angekündingt. Der Zugang zu Buchhaltung, Produktions-und Schlafstätten muss gewährleistet sein. Die weiteren Kontrollen werden überraschend geführt, zudem nicht alles gesehen werden muss, sondern nur noch die kritischen Bereiche.
Man geht nach einheitlichen Rastern und Kriterienkatalogen vor. Wenn Schwachstellen gefunden werden, dann werden Korrekturmaßnahmen angefordert. Man sollte sich nicht nur auf die Kontrollen verlassen, sondern vielmehr Unternehmen davon überzeugen, dass sich guter und fairer Umgang mit den Arbeitern auf bessere Produktivität auswirkt, sagt Frau Sibyl-Anwander Phan-huy, Leiterin der nationalen Arbeitsgruppe von BSCI in der Schweiz und Leiterin Qualität/Nachhaltigkeit beim Detailhändler Coop.
"Unternehmen gegen Kinderarbeit" vollständig lesen
Montag, 2. November 2009
 Der größte Einzelhändler Walmart ist in einen Kinderarbeit-Skandal verwickelt, nachdem fünfjährige Kinder als Pflücker von Heidelbeeren bei Adkin Blue Ribbon Packing Co gearbeitet haben. Die Wahrheit kam ans Licht, weil Bundesbehörden Stichprobenkontrollen auf Anbaufeldern in Michigan anordneten. Menschenrechtsorganisationen haben ihre Aufrufe nach einem strengen Vorgehen gegen Kinderarbeit im landwirtschaftlichen Sektor geäußert, wo Kinder alltäglich ausgenutzt werden. Arme Familien bringen ihre Kinder dorthin um zu arbeiten, um über die Runden zu kommen, während die Chefs in der Landwirtschaft, den unbarmherzigen Nachfragen von Supermärkten für „dumping Waren“ zu befriedigen versuchen, sagen Propagandisten. Walmart und zwei andere Supermarkt-Ketten sagten, dass sie keine Geschäfte mehr mit Adkin Blue Ribbon Packing Co machen. Walmart wird nichts von Adkin abnehmen, solange die bevorstehenden Ermittlungen durch unsere Arbeitsgruppe zur Ursachenfindung andauern, sagte ein Firmensprecher.
"US Heidelbeer-Farmen wegen Kinderarbeit angeklagt" vollständig lesen
Freitag, 30. Oktober 2009
 Ramon Magsaysay lobt die Sieger, Aktivisten und Vorsitzenden der Nationalen Kommission für den Schutz von Kinderrechten und seine Kollegin Dr. Shantha Sinha bedauerte die Abwesenheit eines entsprechenden Rechtsrahmens, um Kinderarbeit im Land zu verbieten. Shantha Sinha hielt den 36.Vortrag am indischen Institut für das Management Bangalore/ Indien. Das Publikum setzte sich aus Absolventen, Studenten, Eltern und Medien zusammen. Sie sagte " alle unorganisierten Sektoren haben sich in den Bereich der Häuser verlagert und dadurch ist Kinderarbeit unsichtbar geworden". Nach dem Gesetz ist Kinderarbeit erlaubt.
Weiter fügte sie hinzu, dass die grösste Anzahl von Kindern, die im landwirtschafttlichen Sektor arbeitet die Schule abgebrochen hat. Sinah wandte sich einem optimistischen Zeichen zu als sie der indischen Demokratie zujubelte und sagte, dass es kein anderes Konzept außer "der Regierung" gibt, die Kinderrechte schützen kann. Des Weiteren jubelte sie dem kürzlich verordneten "Recht auf das Ausbildungsgesetz" als ein "großes Gesetz"- und einen Schritt in die richtige Richtung zu. Zum ersten Mal gibt es den Zwang durch die Regierung die Kinder in die Schule zu schicken. Sinah nannte auch die wachsende Unzufriedenheit der Menschen gegenüber der Regierung. Sie hofft, dass sich bei den Absolventen von Management Bangalore ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt und sie auf diese Weise die Rechte der Kinder schützen können.
Link zu: Deccan Herrald
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