Donnerstag, 11. März 2010
 Zu diesem Thema findet heute um 19.30 Uhr ein Vortrag mit anschließender Diskussion im Reinoldinum, Schwanenwall 34, Dortmund statt. Dabei soll diskutiert werden, ob ein pauschales Verbot von Kinderarbeit nicht auch schädlich sein kann und ob Kinder nicht vielmehr ein Recht zu arbeiten hätten. Zudem soll besprochen werden welche Formen von Kinderarbeit akzeptabel seien und welche nicht.
Link zur Veranstaltungsseite: Arbeitende Kinder achten - Kinderarbeit ächten
Freitag, 26. Februar 2010

Vor kurzem startete die Anmeldung für die bundesweite Kindernothilfe- Kampagne 2010 unter der Schirmherrschaft von Christina Rau.
Kinder und Jugendliche aus Schulen, Kirchengemeinden und Aktionsgruppen werden im Rahmen des Projekts im Oktober und November tatkräftig im Haushalt und Garten, bei Verwandten, Nachbarn oder in Unternehmen kleinere und größere Arbeiten verrichten. Im Gegenzug erhalten sie Spenden, die dieses Jahr in das Haiti Projekt der Kindernothilfe gegen ausbeuterische Kinderarbeit einfließen.
Als kleine Prämie schreibt die Kindernothilfe auch ein kleines Preisgeld für die Klassenkasse des fleißigsten Spendensammlers aus. Zudem wird die Berliner Band Culcha Canelda in der Schule der Gewinner auftreten.
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Montag, 15. Juni 2009
 218 Millionen Kinder müssen weltweit arbeiten, ein Großteil von ihnen unter ausbeuterischen Bedingungen. Gleichzeitig verwehren ihnen lange Arbeitszeiten die Bildung. Um zu den weltweiten Aufklärungsbemühungen beizutragen hat Unicef die Veranstaltungsreihe "Stoppt Ausbeutung" ins Leben gerufen. Ziel ist es, Informationen über Ausmaß und Brutalität der Kinderarbeit der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die organisierte Ausstellung "Kleine Hände - krummer Rücken" wurde von der Unicef Arbeitsgruppe Aachen insziniert und befindet sich in den Räumlichkeiten der Commerzbank in der Theaterstraße. Eine Sprecherin der Arbeitsgruppe, Christiane Raumanns, teilte mit, sie wolle so Millionen von ausgebeuteten Kindern ein Gesicht geben.
"Unicef- Ausstellung in Aachen" vollständig lesen
Dienstag, 2. Juni 2009
Zum Weltnichtrauchertag am vergangenen Sonntag unterstützte die Kampagne Rauchzeichen! das diesjährige Motto der WHO: "Die Wahrheit zeigen. Bildliche Warnhinweise retten Leben." Rauchzeichen! präsentierte dazu eine bildliche Erweiterung zu den EU-Warnhinweisen auf Zigarettenpackungen. Der Tabakanbau in Afrika, Asien und Südamerika geht mit Sklaverei, Kinderarbeit und Tropenwaldzerstörung einher. „Es ist wichtig die volle Wahrheit über Tabakkonzerne zu zeigen, damit Raucherinnen und Raucher verstehen, dass außer den großen Firmen niemand profitiert“, so Laura Graen, Sprecherin der Kampagne. Im südostafrikanischen Land Malawi beispielsweise, das 70 % seiner Exporterlöse aus dem Tabakanbau bezieht, gibt es für die ca. 500.000 TabakpächterInnen keine schriftlichen Verträge. Der Zugang zu lebensnotwendigen Gütern wie Trinkwasser, Nahrung und Unterkunft ist ihnen erschwert.
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Donnerstag, 28. Mai 2009
Aufgefordert von der Erklärung von Bern (EVB) unterschrieben stolze 17.826 Menschen die Petition "Nie wieder Schweizer Schoggi aus Kinderarbeit". Die Schweizer Schokoladenkonzerne gehören wie viele andere auch zu den Hauptabnehmern von Kakao aus Westafrika. Über 250.000 Kinder sind gezwungen auf afrikanischen Plantagen unter ausbeuterischen Bedingungen zu arbeiten. Durch ihre Arbeit verhelfen sie der multinationalen Schokoladenindustrie jährlich zu Umsätzen von fast zwei Milliarden Dollar. Die EVB forderte mit Hilfe der Petition die Unternehmen u.a. dazu auf, die Ausbeutung von Kindern auf Kakaoplantagen zu beenden und den Kakaobauern angemessene Preise zu bezahlen. Ein Teil der angeschriebenen Firmen hat daraufhin ihre soziale Verantwortung zur Chefsache gemacht. Allerdings muss dabei die konsequente Einhaltung der grundlegenden Rechte der Kakao-ArbeiterInnen vorrangig sein - rein finanzielle Beteiligungen an sozialen Projekten werden das Kinderarbeitsproblem nicht lösen. Keine Stellung bezogen haben die beiden weltweit grössten Schokoladenkonzerne Nestlé und Barry Callebaut. Die EVB verlangt nun von Chocosuisse - dem Verband Schweizer Schokoladenfabrikanten - endlich die nötigen Schritte in Richtung gerecht gehandelter und produzierter Schokolade zu unternehmen und deren Resultate zugänglich zu machen. Dass eine konsequente Umstellung auf FairTrade Schokolade möglich ist, hat der britische Konzern Cadbury vorgemacht. Die EVB will die Entwicklung in der Schokoladenindustrie weiter im Auge beobachten und an ihren Forderungen festhalten.
Quelle:EVB
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Donnerstag, 7. Mai 2009
Seit dem 13. Februar dieses Jahres können und sollen nun auch soziale und umweltbezogene Aspekte bei Vergaben auf kommunaler Ebene berücksichtigt werden. "Faire Kulturhauptstadt 2010" ist eine Initiative von Akteuren der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit in NRW, die sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit egagiert. Ziel ist es, möglichst viele Städte davon zu überzeugen, ihre Vergabepraxen so zu ändern, dass in Zukunft keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit gekauft werden.
Dortmund unterstützt diese Initiative. Daher beschloss nun der Verwaltungsvorstand der Stadt, die an der Kulturhauptstadt 2010 teilnehmenden Städte zu einer feierlichen
Unterzeichnung der „Magna Charta“ einzuladen. Anlass ist der internationale Tag gegen Kinderarbeit, am 12.Juni 2010.
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Mittwoch, 6. Mai 2009
Weltweit arbeiten mehr als 250 Millionen Kinder regelmäßig viele Stunden am Tag. Sie knüpfen Teppiche, hauen Steine, ackern auf Plantagen und schuften als Haussklaven - oft unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Viele von ihnen arbeiten viel zu schwer und leiden Zeit ihres Lebens unter physischen und psychischen Folgeschäden. Für Fabrikbesitzer und die Industrie lohnt sich das Geschäft mit den Kindern, da Kinder wesentlich günstigere Arbeitskräfte darstellen als Erwachsene und sie auch viel leichter zu kontrollieren sind. Diese Zustände schildert der international mehrfach ausgezeichnete Film "Kindersklaven" des WDR, welcher am Samstag, den 6. Juni, in der Cineworld Lünen gezeigt wird. Reporter blicken zusammen mit Menschrechtsgruppen, die Kinderarbeiter befreien wollen, mit versteckter Kamera in das System der Kindersklaverei und zeigen die Machenschaften von Schleppern, Firmenchefs und Eltern. Im Anschluss an die Vorführung spricht die Autorin Rebecca Gudisch über ihren Film und es findet eine Diskussion über die Möglichkeiten zur Bekämpfung ausbeuterischer Kinderarbeit in Lünen statt. Beginn der Veranstaltung ist um 10.30 Uhr, das Ende ist für 13 Uhr vorgesehen. Der Eintritt ist frei.
Veranstaltungsflyer Tags für diesen Artikel: film
Nächste Woche geht es im Forum Freies Theater (FFT) Düsseldorf um das Thema „Kindersoldaten“. Farbe bekennen lautet das Motto. Dabei werden die Zuschauer aufgefordert, sich an die Politik zu wenden – mit einer Unterschrift der besonderen Art: eine Hand wird mit Fingerfarben rot angemalt und auf Zettel mit Vorschlägen gedrückt. „Kinder brauchen Liebe“ oder „Kinder gehören in die Schule“ könnten diese lauten. Dahinter verbirgt sich eine Aktion des Bündnis Weißes Friedensband. 2003 in Düsseldorf gestartet, fordert sie Gerechtigkeit für die Kinder dieser Welt. 250 000 werden als Kindersoldaten missbraucht und erleiden schwere Traumata. Diesmal sollen nun Europa- und Bundestagsabgeordnete direkt angesprochen werden.
"Ein Autogramm für den Frieden" vollständig lesen
Dienstag, 5. Mai 2009
Bürger können bis zum 16. Juni auf der Internetseite des Bundestags eine Online-Petition unterstützen, die dazu auffordert, das geplante Netzsperrengesetz gegen Internetseiten kinderpornografischen Inhalts abzulehnen, welches morgen im Bundestag diskutiert werden wird. Internetexperten und Datenschützer hatten schon im Vorfeld vor Zensurgefahren gewarnt; Kritiker halten das Sperrverfahren für undurchsichtig und unkontrollierbar. Nun werden auch aus formal-juristischer Sicht kritische Stimmen laut: Gisela Piltz, innenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion: „Ob der Bund aufgrund der föderalen Aufgabenteilung ein Gesetz zur Gefahrenabwehr im Bereich der Verbreitung von Kinderpornografie erlassen darf, [...] ist fraglich.“ Neben den Bereichen Bürgerrechte, Datenschutz und Gewaltenteilung sei die föderale Ordnung durch die Regelung betroffen, so Piltz. Die Bewertung und Sperrung von Webinhalten sei nicht Sache des BKA, da die Regelung von Medieninhalten „in der Gesetzgebungskompetenz der Länder liege“ betont Piltz. Auch die Gefahrenabwehr sei keine Bundesaufgabe.
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen erhofft sich durch das Gesetz die Kontrolle und Eindämmung kinderpornografischer Internetseiten.
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Donnerstag, 23. April 2009
Am kommenden Samstag, den 25. April, findet ein Ereignis der besonderen Art zum Thema Kindersoldaten statt: Hundert Städte in zehn Ländern haben sich dazu bereit erklärt, an der Rallye „The Rescue“ teilzunehmen. Im Interesse von ehemaligen Kindersoldaten lassen sich Kinder „verschleppen“, die dann in jeweils jeder Stadt von einer prominenten Person, darunter auch Schauspieler und Politiker, befreit werden sollen. Die Aktion will auf die Konfliktsituation in Afrika aufmerksam machen und politische Oberhäupter dazu auffordern, sich aktiv mit ihren Möglichkeiten auseinander zu setzen, dem Bürgerkrieg ein Ende zu bereiten. Angeregt wurde das Ereignis von Jason Russel, der im Jahr 2004 mit seinem Dokumentarfilm „ Invisible Children. Rough Cut“ für Aufsehen sorgte, in dem der Alltag von Kindersoldaten geschildert wird, die in der berüchtigten Rebellenarmee unter Joseph Kony dienten. Joseph Kony,der bisher erste Rebellenführer, der sich für seine Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die er in Uganda, im Kongo, Südsudan und der zentralafrikanischen Republik begangen hat, vor dem Internationalen Strafgerichtshof in den Haag verantworten muss, hält sich zur Zeit vermutlich mit seiner Armee im Kongo auf.
Link zum Artikel (englisch)
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