Donnerstag, 25. Februar 2010
 Unter dem Motto "Kinderarbeit vermeiden. Na klar - aber wie?" werden am Donnerstag, den 4. März 2010, von 15 bis 18 Uhr in der Münchner Stadtinformation im Rathaus Fragen rund um das Thema Kinderarbeit beantwortet. Heinz Schulze von der lokalen Agenda 21 koordiniert den Themennachmittag der Kinder- und Familieninformation. Fragen können auch schon vorab an "www.kinder-familieninformation@muenchen.de" geschickt werden.
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Montag, 22. Juni 2009
 Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veranstaltet am 30. Juni 2009 in Berlin eine Konferenz mit dem Titel „Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Fokus auf neue Medien: Perspektiven für Europa“. Hierbei handelt es sich um eine Nachfolgekonferenz zum Dritten Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Heranwachsenden, der im November letzten Jahres in Rio de Janeiro stattfand.
In Workshops, Impulsreferaten und Round-Table-Gesprächen werden Fragen zur Sexualisierung in den neuen Medien und ihre Auswirkungen auf Heranwachsende, Möglichkeiten des Kinderschutzes im Internet und Lösungen hinsichtlich Opferbegleitung und des Umgangs mit jugendlichen Täter(inne)n behandelt. Eine konkrete Ausarbeitung weiterer Schritte ist geplant.
Informationen zu Zeit und Ort finden Sie hier
Mittwoch, 17. Juni 2009
 Und wieder werden alle Sinne angesprochen: Vom 18. Juni bis 12. Juli findet im Olympiapark in München das diesjährige Tollwood-Sommerfestival statt. Nachdem sich die Festivalgastronomie in den vergangenen Jahren erfolgreich auf Bioprodukte eingeschworen hat, wird nun auch erstmalig der Faire Handel bedient. Bereits für diesen Sommer garantieren Kunsthandwerker und Händler, dass an jedem Stand mindestens 25% der Waren und Rohstoffe, die aus Entwicklungsländern stammen, fair produziert wurden – mit dem ambitionierten Ziel, in den nächsten Jahren die 100%-Marke zu erreichen! In der Gastronomie kann man sich Reis, Kaffee, Tee, Bananen und Wein aus Fairem Handel schmecken lassen.
Nachdem sich die Landeshauptstadt selbst seit Jahren gegen Kinderarbeit, Umweltzerstörung und Armut einsetzt, begrüßt Heinz Schulze von der Agenda 21-Koordination dieses Engagement: „Wir kaufen keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit und fördern den Fairen Handel.“
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Mittwoch, 10. Juni 2009
Im Rahmen des internationalen Tags gegen Kinderarbeit diesen Freitag, veranstaltet UNICEF Aktionen in vielen großen Städten Deutschlands. Zu dem Motto "Stoppt Ausbeutung - Gemeinsam gegen Kinderarbeit" werden Veranstaltungen, Informationsstände und Mitmachaktionen gegen ausbeuterische Kinderarbeit organisiert.
Eine Liste mit den Terminen und Veranstaltungsorten findet sich unter folgendem Link
Dienstag, 9. Juni 2009
Der vierzehnjährige Manan Ansari kommt aus einer Kleinstadt in Indien, am 12. Juni, dem internationalen Tag gegen Kinderarbeit, wird er eine Rede bei der Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in Genf halten. 2007 wurde Ansari aus den Glimmerminen von einer Organisation mit dem Namen „Bachpan Bachao Andolan“ gerettet. Danach wohnte er für ein Jahr in einem Rehabilitationszentrum, woraufhin er zu einer Berufschule geschickt worden ist. Er erlernte dort das Schweißen und das Zimmerhandwerk. Im Moment studiert er auf der Sohtana Highschool in Jaipur, Rajasthan. Sanja Mishra, ein Offizier der Organisation, meinte, dass er wegen seiner rednerischen Fähigkeiten und seiner guten schulischen Leistungen dafür auserkoren wurde. „Es freut uns, dass ein Junge mit einem solchen sozialen Hintergrund, ein ehemaliger Kinderarbeiter aus Koderma, schon heute auf seinem Weg nach Genf ist, um dort eine Rede zu halten.“
"Ehemaliger Kinderarbeiter in Indien spricht in Genf" vollständig lesen
 Wenn am 12. Juni der internationale Tag gegen Kinderarbeit begangen wird, liegt es 10 Jahre zurück, seitdem die ILO-Konvention 182 gegen die schlimmsten Formen ausbeuterischer Kinderarbeit eingeführt wurde. Der Blick konzentriert sich dieses Jahr auf das Schicksal arbeitender Mädchen. Schätzungsweise werden weltweit 100 Mio. Mädchen durch Kinderarbeit ausgebeutet. Aufgrund einer mangelnden öffentlichen Präsenz sind sie meist zusätzlichen Risiken ausgesetzt. Die extremsten Formen der Ausbeutung betreffen Sklaverei, Schuldknechtschaft, Prostitution und Pornografie. Kinderarbeit wurzelt oft in Armut und ist mit sozioökonomischen Ungleichheiten verknüpft, die sich in Sprache, Rasse und einem Stadt-Land-Gefälle zeigen. Bei Mädchen kommen Diskriminierungen aufgrund ihres Geschlechtes hinzu. Unbezahlte Haus- und Familienarbeit (Kochen, Kinderhüten, Putzen) ist häufig mit außerhäuslichen unterbezahlten Arbeiten kombiniert und führt zu einer Doppelbelastung, die den Schulbesuch unmöglich macht und die Gesundheit angreift. Anlässlich des Jubiläumstages fordert die ILO die Implementierung schärferer Richtlinien bezüglich der Ausbeutung von Mädchen, internationale Handlungsbereitschaft und eine größere Aufmerksamkeit hinsichtlich Bildung und Ausbildung junger Mädchen als Schlüsselvoraussetzung dafür, Kinderarbeit nachhaltig abzuschaffen und angemessene Berufe zu ermöglichen.
Link zum Artikel der ILO
Donnerstag, 4. Juni 2009
Am Mittwoch, den 10. Juni 2009 lädt das Arbeitnehmer- Zentrum Königswinter (AZK) der Stiftung Christlich- Soziale Politik e. V. im Rahmen der Veranstaltung „Politik am Mittag“ zum fortwährenden und globalen Thema der ausbeuterischen Kinderarbeit ein. Ausgangspunkt soll die umfassende Information der Bürger sein, welches in eine Diskussion münden soll. Es werden zudem Aktionen vorgestellt, wie Kinderarbeit zu stoppen ist. Anwesende Referenten der Diskussion sind der Bundestagsabgeordnete Peter Weiß und der Hauptgeschäftsführer der Christlich- Demokratischen Arbeitnehmergemeinschaft Deutschlands, Martin Kamp.
Termin:
Mittwoch, den 10. Juni 2009
Ab 12:30 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Arbeitnehmer- Zentrum Königswinter (AZK) der Stiftung Christlich- Soziale Politik e. V.
Johannes-Albers-Allee 3
53639 Königswinter
Freitag, 22. Mai 2009
Am Donnerstag, den 28.Mai 2009 lädt die Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion herzlich zu einem "Runden Tisch Natursteine ohne Kinderarbeit" ein. Zusammen mit Experten wird über die Fragen diskutiert, wie z.B. die Verwendung von Steinen aus Kinderarbeit gestoppt werden kann, ob und in welchem Umfang Kinderarbeit in asiatischen Steinbrüchen vorkommt und wie man Steine aus ausbeuterischer Kinderarbeit kenntlich machen kann.
Ort der Veranstaltung: Deutscher Bundestag Sitzungssaal des Ausschusses für Arbeit und Soziales Paul-Löbe-Haus (PLH) E200 Konrad-Adenauer-Str.1 10557 Berlin Weitere Informationen und Anmeldeformulare erhalten Sie hier oder von der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Fraktion (Fax-Nr. 030 -227 56112)
Freitag, 8. Mai 2009
 Am kommenden Sonntag ist Muttertag. Alljährlich freuen sich auch die Blumenhändler auf einen guten Umsatz. 90% der in Deutschland verkauften Schnittblumen stammen von holländischen Großhändlern. Davon kommt die Hälfte aus afrikanischen und südamerikanischen Ländern, in denen ganzjährig ohne zusätzlichen Energieaufwand produziert werden kann. Die Blumenindustrie profitiert hier hauptsächlich von den billigen Produktionsbedingungen, zu denen Kinderarbeit, Niedriglöhne, geringe Umweltauflagen und fehlende Sicherheitskontrollen zählen. Der Einsatz von hochgiftigen Pestiziden stellt für Arbeiter und Umwelt eine hohe Belastung dar. Um sicherzugehen, dass die gekauften Blumen nach garantiert klar definierten sozialen und ökologischen Standards produziert werden, sollte man auf das Ökosiegel achten, das vom Flower-Label-Programm oder von TransFair verliehen wird. Wenige Blumenläden in Deutschland bieten zertifizierte Ware an; eine Alternative hierzu sind Onlineanbieter, wie z.B. fairflowers.
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Freitag, 27. März 2009
 Die Kindernothilfe begeht heute ihren 50. Geburtstag. Unterstützt vom Missionar Adolf Kölle aus Duisburg hatte Familie Bornemann 1956 die Idee der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Als der Verein 1961 gegründet wurde, gab es bereits 250 Paten, die direkte Hilfe in den Bereichen Ernährung, Bildung und Behindertenfürsorge leisteten. Heute arbeitet die Kindernothilfe in 28 Ländern auf vier Kontinenten, Afrika liegt dabei im Focus. 566.000 Kinder und Jugendliche werden in 1000 Projekten erreicht. Die Unterstützung konzentriert sich dabei auf Aidswaisen, Straßenkinder und gezielte Projekte gegen Kinderarbeit.
"Jubiläumsjahr: Kindernothilfe wird 50" vollständig lesen
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