Freitag, 23. April 2010
Zum viertel Mal ruft die sich sozial engagierende Organisation „kinderwelten“ dazu auf, sich um den Award 2010 zu bewerben. Gefragt sind Schulen, die sich mit sozialem Engagement für ein eigenes Hilfsprojekt einsetzen. Unter dem Motto "Teilen lohnt sich" werden junge Menschen dazu angehalten, über ihren eigenen Tellerrand hinauszuschauen und auch Kinder im Blick zu haben, denen es schlechter geht als ihnen selbst. Als finanzieller Anreiz werden insgesamt 50000 € Preisgeld verliehen, die zum größeren Teil einem karitativen Zweck gespendet werden. Einsendeschluss ist der 21.Mai 2010
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Donnerstag, 22. April 2010
Ehemalige Kindersoldaten, die in ihre Heimat zurückkehren konnten, brauchen dringend psychosoziale Betreuung und Unterstützung. Alle anderen brauchen die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit. Am kommenden Samstag, 24. April, findet in Berlin der erste "GuluWalk" statt. Viele Hilfsorganisationen rufen zu diesem Protestmarsch auf, der auf die weltweite Rekrutierung von Kindersoldaten aufmerksam machen will - darunter terre des hommes, der Weltfriedensdient und Attac.
Zurück geht der "GuluWalk" auf den "RescueWalk", der im Jahr 2005 in den Straßen von Gulu in Uganda stattfand, um an alle Kinder zu erinnern, die während des Bürgerkrieges unter der Rebellenorganisation Lord`s Resistance Army ums Leben gekommen waren.
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Donnerstag, 25. Februar 2010
 Unter dem Motto "Kinderarbeit vermeiden. Na klar - aber wie?" werden am Donnerstag, den 4. März 2010, von 15 bis 18 Uhr in der Münchner Stadtinformation im Rathaus Fragen rund um das Thema Kinderarbeit beantwortet. Heinz Schulze von der lokalen Agenda 21 koordiniert den Themennachmittag der Kinder- und Familieninformation. Fragen können auch schon vorab an "www.kinder-familieninformation@muenchen.de" geschickt werden.
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Montag, 22. Juni 2009
 Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veranstaltet am 30. Juni 2009 in Berlin eine Konferenz mit dem Titel „Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Fokus auf neue Medien: Perspektiven für Europa“. Hierbei handelt es sich um eine Nachfolgekonferenz zum Dritten Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Heranwachsenden, der im November letzten Jahres in Rio de Janeiro stattfand.
In Workshops, Impulsreferaten und Round-Table-Gesprächen werden Fragen zur Sexualisierung in den neuen Medien und ihre Auswirkungen auf Heranwachsende, Möglichkeiten des Kinderschutzes im Internet und Lösungen hinsichtlich Opferbegleitung und des Umgangs mit jugendlichen Täter(inne)n behandelt. Eine konkrete Ausarbeitung weiterer Schritte ist geplant.
Informationen zu Zeit und Ort finden Sie hier
Mittwoch, 17. Juni 2009
 Und wieder werden alle Sinne angesprochen: Vom 18. Juni bis 12. Juli findet im Olympiapark in München das diesjährige Tollwood-Sommerfestival statt. Nachdem sich die Festivalgastronomie in den vergangenen Jahren erfolgreich auf Bioprodukte eingeschworen hat, wird nun auch erstmalig der Faire Handel bedient. Bereits für diesen Sommer garantieren Kunsthandwerker und Händler, dass an jedem Stand mindestens 25% der Waren und Rohstoffe, die aus Entwicklungsländern stammen, fair produziert wurden – mit dem ambitionierten Ziel, in den nächsten Jahren die 100%-Marke zu erreichen! In der Gastronomie kann man sich Reis, Kaffee, Tee, Bananen und Wein aus Fairem Handel schmecken lassen.
Nachdem sich die Landeshauptstadt selbst seit Jahren gegen Kinderarbeit, Umweltzerstörung und Armut einsetzt, begrüßt Heinz Schulze von der Agenda 21-Koordination dieses Engagement: „Wir kaufen keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit und fördern den Fairen Handel.“
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Mittwoch, 10. Juni 2009
Im Rahmen des internationalen Tags gegen Kinderarbeit diesen Freitag, veranstaltet UNICEF Aktionen in vielen großen Städten Deutschlands. Zu dem Motto "Stoppt Ausbeutung - Gemeinsam gegen Kinderarbeit" werden Veranstaltungen, Informationsstände und Mitmachaktionen gegen ausbeuterische Kinderarbeit organisiert.
Eine Liste mit den Terminen und Veranstaltungsorten findet sich unter folgendem Link
Dienstag, 9. Juni 2009
Der vierzehnjährige Manan Ansari kommt aus einer Kleinstadt in Indien, am 12. Juni, dem internationalen Tag gegen Kinderarbeit, wird er eine Rede bei der Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in Genf halten. 2007 wurde Ansari aus den Glimmerminen von einer Organisation mit dem Namen „Bachpan Bachao Andolan“ gerettet. Danach wohnte er für ein Jahr in einem Rehabilitationszentrum, woraufhin er zu einer Berufschule geschickt worden ist. Er erlernte dort das Schweißen und das Zimmerhandwerk. Im Moment studiert er auf der Sohtana Highschool in Jaipur, Rajasthan. Sanja Mishra, ein Offizier der Organisation, meinte, dass er wegen seiner rednerischen Fähigkeiten und seiner guten schulischen Leistungen dafür auserkoren wurde. „Es freut uns, dass ein Junge mit einem solchen sozialen Hintergrund, ein ehemaliger Kinderarbeiter aus Koderma, schon heute auf seinem Weg nach Genf ist, um dort eine Rede zu halten.“
"Ehemaliger Kinderarbeiter in Indien spricht in Genf" vollständig lesen
 Wenn am 12. Juni der internationale Tag gegen Kinderarbeit begangen wird, liegt es 10 Jahre zurück, seitdem die ILO-Konvention 182 gegen die schlimmsten Formen ausbeuterischer Kinderarbeit eingeführt wurde. Der Blick konzentriert sich dieses Jahr auf das Schicksal arbeitender Mädchen. Schätzungsweise werden weltweit 100 Mio. Mädchen durch Kinderarbeit ausgebeutet. Aufgrund einer mangelnden öffentlichen Präsenz sind sie meist zusätzlichen Risiken ausgesetzt. Die extremsten Formen der Ausbeutung betreffen Sklaverei, Schuldknechtschaft, Prostitution und Pornografie. Kinderarbeit wurzelt oft in Armut und ist mit sozioökonomischen Ungleichheiten verknüpft, die sich in Sprache, Rasse und einem Stadt-Land-Gefälle zeigen. Bei Mädchen kommen Diskriminierungen aufgrund ihres Geschlechtes hinzu. Unbezahlte Haus- und Familienarbeit (Kochen, Kinderhüten, Putzen) ist häufig mit außerhäuslichen unterbezahlten Arbeiten kombiniert und führt zu einer Doppelbelastung, die den Schulbesuch unmöglich macht und die Gesundheit angreift. Anlässlich des Jubiläumstages fordert die ILO die Implementierung schärferer Richtlinien bezüglich der Ausbeutung von Mädchen, internationale Handlungsbereitschaft und eine größere Aufmerksamkeit hinsichtlich Bildung und Ausbildung junger Mädchen als Schlüsselvoraussetzung dafür, Kinderarbeit nachhaltig abzuschaffen und angemessene Berufe zu ermöglichen.
Link zum Artikel der ILO
Donnerstag, 4. Juni 2009
Am Mittwoch, den 10. Juni 2009 lädt das Arbeitnehmer- Zentrum Königswinter (AZK) der Stiftung Christlich- Soziale Politik e. V. im Rahmen der Veranstaltung „Politik am Mittag“ zum fortwährenden und globalen Thema der ausbeuterischen Kinderarbeit ein. Ausgangspunkt soll die umfassende Information der Bürger sein, welches in eine Diskussion münden soll. Es werden zudem Aktionen vorgestellt, wie Kinderarbeit zu stoppen ist. Anwesende Referenten der Diskussion sind der Bundestagsabgeordnete Peter Weiß und der Hauptgeschäftsführer der Christlich- Demokratischen Arbeitnehmergemeinschaft Deutschlands, Martin Kamp.
Termin:
Mittwoch, den 10. Juni 2009
Ab 12:30 Uhr
Ort der Veranstaltung:
Arbeitnehmer- Zentrum Königswinter (AZK) der Stiftung Christlich- Soziale Politik e. V.
Johannes-Albers-Allee 3
53639 Königswinter
Freitag, 22. Mai 2009
Am Donnerstag, den 28.Mai 2009 lädt die Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion herzlich zu einem "Runden Tisch Natursteine ohne Kinderarbeit" ein. Zusammen mit Experten wird über die Fragen diskutiert, wie z.B. die Verwendung von Steinen aus Kinderarbeit gestoppt werden kann, ob und in welchem Umfang Kinderarbeit in asiatischen Steinbrüchen vorkommt und wie man Steine aus ausbeuterischer Kinderarbeit kenntlich machen kann.
Ort der Veranstaltung: Deutscher Bundestag Sitzungssaal des Ausschusses für Arbeit und Soziales Paul-Löbe-Haus (PLH) E200 Konrad-Adenauer-Str.1 10557 Berlin Weitere Informationen und Anmeldeformulare erhalten Sie hier oder von der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Fraktion (Fax-Nr. 030 -227 56112)
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