Kinder und Krieg – dies sind eigentlich zwei Begriffe, die nie zusammen auftauchen sollten, doch die Realität sieht leider auf vielen Teilen der Welt ganz anders aus. Kinder werden nicht nur zufällig, sondern gezielt und mit Zwang in bewaffnete Konflikte hineingebracht, damit sie dort bewaffnete Kriege führen oder als Sex-Sklaven für Ablenkung sorgen.
Weltweit gibt es nach Schätzungen von Hilfsorganisationen rund 250.000
Kindersoldaten. Seit den 1990er Jahren ließen rund 2

Millionen Kinder ihr Leben auf dem Kriegsplatz, hinzu kommt das Dreifache an verstümmelten und verkrüppelten Kinderkörpern. Tausende von Mädchen fielen
sexueller Ausbeutung zum Opfer.
Der UN-Sicherheitsrat verurteilte jüngst diese verheerenden Zustände aufs schärfste. Nun sollen verdächtige Gruppierungen, unter denen sich auch Regierungen befinden, an den Pranger gestellt werden und für ihre Taten bestraft werden.
Derzeit arbeiten Einsatzgruppen der Vereinten Nationen in 14 Ländern, um die Rekrutierung von Kindern als Soldaten zu verhindern und Kinder aus Armeen zu befreien. Nach Angaben von
UNICEF sind vor allem die Länder
Afghanistan,
Kolumbien, Birma,
Somalia,
Sri Lanka und der
Sudan betroffen. Dies alles sind erschreckende Tatsachen, wenn man bedenkt, dass bislang 120 Staaten das Zusatzprotokoll zur
UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet haben, das den Einsatz von Minderjährigen im Krieg verbietet.
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UN verurteilen Einsatz von Kindersoldaten
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