Zahlen des kolumbianischen Gesundheits- und Familienministeriums (ICBF) enthüllen, daß allein im Nordosten Boyacás, einer der Provinzen
Kolumbiens mit großer Tradition im Bergbau, 12.000 Kinder in handwerklicher Ausbeutung arbeiten, bei der sie schwerwiegende Gesundheitsrisiken in Kauf nehmen.
Aus diesem Grund wird die kolumbianische Regierung im Zeitraum eines Jahres 11.400 Familien mit Kindern und Jugendlichen, welche im
Bergbau tätig sind, offiziell anerkennen.
Somit erhalten die Jugendlichen Rechte und Möglichkeiten, zu verhindern, daß sie bereits im frühen Alter zu arbeiten beginnen müssen und in gewissen Berufen ihre Gesundheit riskieren. Die Regierung erhofft sich ebenfalls, daß die Kinder und Jugendlichen dadurch weiterhin zur Schule gehen und folglich die Optionen für ihr zukünftiges Arbeitsleben verbessern können.