Dienstag, 20. Juli 2010
 Die US Arbeitsministerium hat gestern einen neuen Bericht über Länder und Produkte, die vielleicht Kinderarbeit nutzen, herausgegeben. Es gibt 29 Produkte aus 21 Ländern, die in diesem Bericht aufgeführt sind. Hier sind ein paar Beispiele:
Myanmar: Bambus-Bohnen-Backsteine-Gummi-Reis-Zuckerrohr-Teak
Bolivien: Zuckerrohr-Paranussen
Nepal: Backsteine-Teppiche-Steine-Bestickte Textilen
Pakistan: Backsteine-Teppiche-Kohle
Elfenbeinküste: Kakao-Kaffee
Nigeria: Granit-Kies
China: Backsteine-Baumwolle-Spielzeuge-Elektronik
Indien: Backsteine-Baumwollsamen-Bestickte Textilen-Steine-Reis-Kleidung
Burkina Faso: Gold-Baumwolle
Das Zieldatum für die Beseitigung der meisten Kinderarbeit in der Welt ist 2016.
Link zum Artikel: New List of Country and Products that May Use Child Labor Is Out
Link zur Liste: KinderarbeitlisteTags für diesen Artikel: afrika, asien, baumwolle, bodenschätze, bolivien, china, elfenbeinküste, indien, kakao, landwirtschaft, mode, nepal, nigeria, pakistan, südamerika, teppichindustrie
Montag, 21. Juni 2010
 Die Prinzessin von Schweden ist mit ihrem Fitnesstrainer verheiratet, deswegen wurde eine Sonderschokolade verkauft, um die Hochzeit zu feiern. Das einzige Problem ist, dass diese Schokolade angeblich durch Kinderarbeit hergestellt wurde. Cloetta, die schwedische Schokoladefirma sagt, dass sie den Kakao in Deutschland und den Niederlanden gekauft habe. Sie sagt auch, dass sie den Kakao aus Ländern in Westafrika wie Ghana und der Elfenbeinküste gekauft haben. Kakao aus Westafrika ist dafür bekannt, im Zusammenhang mit Kinderarbeit zu stehen.
Link zum Artikel: A royal wedding cake, and child labor
Freitag, 7. Mai 2010
 Am kommenden Sonntag, den 9. Mai ist Muttertag! Mütter aller Welt freuen sich auf ihren Ehrentag, der in den meisten Fällen mit einem üppigen Blumenstrauß und einer Schachtel Pralinen beginnt.
Doch Vorsicht! Der Tag könnte einen unangenehmen Beigeschmack bekommen, wenn man nicht genau weiß, wo das doch so lieb gemeinte Geschenk herkommt. Um alle Ungewissheit auszuschließen achtet man am bestem schon beim Kauf auf gute und vor allem faire Qualität. Viele wissen nicht, dass Blumen oftmals mit ausbeuterischer Kinderarbeit angebaut werden oder dass auf den Kakaoplantagen an der Elfenbeinküste Kinder unter schlimmsten Bedingungen für unsere Pralinen schuften.
Doch als Verbraucher kann man aktiv werden!
Bestimmte Siegel und Zertifikate helfen bei der Auswahl im Supermarkt und bescheren ein faires Geschenk.
So wird der Muttertag ein fairer Festtag!
Link zu: www.fairflowers.de
Link zu: www.transfair.org
Freitag, 26. März 2010
 Wie die Nachrichtenplattform „ Food Ingredients First“ online verlauten lässt, wurde am Abend des 24.03. ein BBC-Bericht über die Gegebenheiten der Kakaoproduktion in Ghana und an der Elfenbeinküste ausgestrahlt.
Laut der Zusammenfassung des Berichts auf „Food Ingredients First“ stellen Ghana und die Elfenbeinküste zusammen 60% (!) des global produzierten Kakaos her, wovon über 10 Millionen Menschen ihr Einkommen sichern können.
Trotzdem allerdings, so der Bericht weiter, könne es mit unter dazu kommen, dass trotz eines Fairtrade-Siegels der betroffene Kakao zumindest teilweise in Kinderarbeit (nach den ILO-Richtlinien) produziert wird, da nicht alle der vielen Arbeitsschritte immer lückenlos kontrolliert werden können.
Im Zuge dessen kommt der Nestle-Konzern zu Wort, welcher inzwischen auch KitKat aus fairem Handel vertreibt und verlauten lässt, dass die Sorgen über Kinderarbeit geteilt werden würden, und dass der Konzern sich aktiv im Rahmen verschiedener Initiativen und Zuschüsse für die sozialen Belange der Arbeiter in den Produktionsländern einsetze.
Der in den Fairtrade-Produkten von Nestle verwendete Kakao stamme aus zertifizierten und geprüften Betrieben, die verpflichtet seien, die von Nestle gezahlten Zuschüsse zur Verbesserung der sozialen und finanziellen Lebensumstände ihrer Bauern und Arbeiter zu verwenden.
Link zum Artikel auf "Food-Ingredients-First"
Mittwoch, 20. Mai 2009
Die Elfenbeinküste ist der weltweit größte Kakaoproduzent. Trotzdem leben über 60% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Die Abhängigkeit vom Preis der Kakaobohne und bürgerkriegsähnliche Zustände hinterlassen ihren Abdruck im Land. Armut, Hunger und ausbeuterische Kinderarbeit sind an der Tagesordnung. Viele der Heranwachsenden sind gezwungen unter unmenschlichen Bedingungen auf den Kakaoplantagen zu arbeiten. Die Schokoladen-Manufaktur chocri.de möchte diesen Missständen entgegenwirken. Bei jedem Kauf einer chocri-Schokolde gehen im Schnitt 25 Cent an Kinderhilfsprojekte an der Elfenbeinküste. "Es ist uns ein besonderes Anliegen die Elfenbeinküste zu unterstützen, da wir selbst Kakao für unsere Schokolade verarbeiten. Wir verwenden zwar ausschließlich Rohstoffe aus fairem Handel, möchten aber darüber hinaus ortsansässige Hilfsprojekte finanzieren...", so Franz Duge, Co-Gründer von chocri.de. Seit knapp acht Monaten unterstützt chocri.de den Verein DIV Kinder, der sich vor Ort besonders um Straßen-und Waisenkinder kümmert. Nun hat das Schokoladen-Unternehmen die Marke von 10.000 Euro Spendengeld durchbrochen. Kunden können sich auf der Website des Unternehmens darüber informieren, wie die Spenden vor Ort eingesetzt werden.
Quelle:firmenpresse
Dienstag, 5. Mai 2009
 Durchschnittlich verspeist jeder Deutsche knapp zehn Kilogramm Schokolade jährlich. Für diesen Genuss müssen, nach Angaben der britischen
Menschenrechtsorganisation Anti-Slavery International, rund 200.000 Kinder auf Kakaoplantagen schuften. Diese werden oftmals für nur 20 Euro von Menschenhändlern an Kakaoproduzenten verkauft. Ein Beispiel dafür ist der zehnjährige Richard, der als Kindersklave an der Elfenbeinlüste bis zu 14 Studen pro Tag hochgiftige Pestizide über Kakaopflanzen versprühen muss. Link zum Artikel
Mittwoch, 19. November 2008
 Der bekannte Globalisierungskritiker Klaus Werner-Lobo hat anlässlich dem „Internationalen Tag der Kinderrechte“ am 20. November eine provokante Aktion gestartet, um auf die Ausbeutung von Kindern durch die Lebensmittelindustrie aufmerksam zu machen. Er versteigert auf Ebay symbolisch „süße Kinder“. Er verkauft natürlich nicht wirklich Kindersklaven, sondern Schokoriegel der Nahrungsmittelriesen Ferrero, Nestlé oder Kraft Foods.
Das an diesen Riegeln aber durchaus Kinderblut kleben könnte, wird durch den Angebotstext verdeutlicht. Denn in Kakao produzierenden Ländern wie der Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria oder Kamerun arbeiten schätzungsweise 284 000 Kinder auf den Plantagen. Viele von ihnen wurde als Sklaven von den Plantagenbesitzern für umgerechnet 25 Euro „pro Stück“ gekauft. Sogar sechsjährige müssen in der Hitze schuften, von Aufpassern mit Peitsche und Machete bedroht.
"Globalisierungskritiker "versteigert" Kinder bei Ebay" vollständig lesen
Mittwoch, 22. Oktober 2008
 In Kamerun wird am 27. und 28. Oktober der Schutz jugendlicher Fußballer in Afrika thematisiert. Auf der von der Organisation „Culture Foot Solidaire“ veranstalteten Konferenz sollen Möglichkeiten erörtert werden, wie der Ausbeutung junger Talente durch dubiose „Berater“ begegnet werden kann.
Der Gründer von „Culture Foot Solidaire“ Jean-Claude Mbvoumin ist selbst Profifußballer gewesen und weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig der Schutz junger Fußballer ist: Vor allem wegen der jüngsten Erfolge afrikanischer Fußballer wie Samuel Eto’o aus Kamerun
"„Culture Foot Solidaire“ schützt junge Fußballer in Afrika" vollständig lesen
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