Dienstag, 20. Juli 2010
 Die US Arbeitsministerium hat gestern einen neuen Bericht über Länder und Produkte, die vielleicht Kinderarbeit nutzen, herausgegeben. Es gibt 29 Produkte aus 21 Ländern, die in diesem Bericht aufgeführt sind. Hier sind ein paar Beispiele:
Myanmar: Bambus-Bohnen-Backsteine-Gummi-Reis-Zuckerrohr-Teak
Bolivien: Zuckerrohr-Paranussen
Nepal: Backsteine-Teppiche-Steine-Bestickte Textilen
Pakistan: Backsteine-Teppiche-Kohle
Elfenbeinküste: Kakao-Kaffee
Nigeria: Granit-Kies
China: Backsteine-Baumwolle-Spielzeuge-Elektronik
Indien: Backsteine-Baumwollsamen-Bestickte Textilen-Steine-Reis-Kleidung
Burkina Faso: Gold-Baumwolle
Das Zieldatum für die Beseitigung der meisten Kinderarbeit in der Welt ist 2016.
Link zum Artikel: New List of Country and Products that May Use Child Labor Is Out
Link zur Liste: KinderarbeitlisteTags für diesen Artikel: afrika, asien, baumwolle, bodenschätze, bolivien, china, elfenbeinküste, indien, kakao, landwirtschaft, mode, nepal, nigeria, pakistan, südamerika, teppichindustrie
Dienstag, 22. Juni 2010
 Ein neuer Report von Impulse Network, einer Hilforganisation, die gegen Menschenhandel kämpft, sagt, dass 70.000 Kinder in indischen Kohlegruben arbeiten. Diese Kohlegruben sind in Meghalaya, einem indischen Bundestaat im Nordosten Indiens. Die Kindern wurden durch Bangladesch und Nepal geschmuggelt. Die Organisation sagt, dass der Nordosten Indiens viele Probleme mit Menschenhandel hat. Sie sagt auch, dass Kinder viel billiger geschmugelt werden können.
Link zum Artikel: Meghalaya Coal Mines’ 70,000 children toiling as bonded labourers
Donnerstag, 2. Juli 2009
 Maya Waiba war noch nicht zehn Jahren alt, als einen Arbeitauftragsnehmer zu ihr ins Dorf kam und ihren Eltern versprach, dass Maya eine gute Bildung und ein gutes Gehalt in Kathmandu bekommen würde. Sie arbeitetet jedoch 18 Stunden pro Tag sowohl im Sommer als auch im Winter bei einer Teppich- Fabrik an den Webstühlen. Dies macht sie unter ausbeuterischen Bedingungen. Ein Kinderzentrum in Nepal öffnet aber neue Möglichkeiten für Jugendliche wie Maya. Jetzt bekommt Maya eine Bildung und kann an ihre Zukunft denken.„Ich freue mich, dass ich zur Schule gehen kann,“ sagte Maya. „Damit kann ich ein besseres Leben leben, als vorher und sicher sein, dass meine Kinder auch die Möglichkeit haben werden, in der Schule zu gehen. Ich möchte nicht, dass sie dieselben schlechten Erfahrungen machen müssen, wie ich es musste."
"Eine neue Zukunft für ein nepalesisches Mädchen" vollständig lesen
Montag, 18. Mai 2009
Urmila Choudhari war sechs Jahre alt und ihre Kindheit war zu Ende. Ihre Eltern verkauften das nepalische Mädchen als Dienstmädchen oder "Kamalari". Man sagte ihr, sie werde zur Schule gehen. Später lernte Urmila, dass sie als Dienerin arbeiten musste und nichts als Schülerin lernen durfte. Von vier Uhr morgens bis spät abends musste sie putzen, kochen, und waschen. Urmila versuchte nachts, alte Zeitungen zu lesen und von ihnen zu lernen, aber ihr 'Arbeitgeber' drehte ihr das Licht aus und sagte, dass sie Strom verschwende. Vier Jahre später diente sie einem Politiker als Haushälterin. Ironischerweise--da in Nepal den Kinderhandel ganz verboten ist. Aber die Tradition, der Alkoholismus der Väter und die schreckliche Armut halten den Kinderhandel in Nepal am laufen. Jeden Januar kommen die Landlords, die Vermittler und Großgrundbesitzer, und bringen viel Geld und ein Ziel mit: Mädchen und junge Frauen als Dienerinnen zu kaufen. Vor vielen Jahren war es Tradition in Kamalari, junge Mädchen die Arbeit im Haushalt zu lehren, und die Eltern waren oft sehr davon angetan, die Mädchen in fremde Haushalte zu schicken. Aber heutzutage hat dies in Kamalari mehr den Charakter einer Leibeigenschaft anstatt einer Tradition. Die heute 19-Jährige Urmila muss mittlerweile endlich nicht mehr dienen und betriebt ein Fotostudio in Dang, einem Ort nahe der indischen Grenze. In Katmandu zog sie mit 600 Ex-Kamalaris in einem Protestzug zum Regierungssitz. Sie sagt, sie wolle die Politiker für die gestohlene Kindheit von vielen Mädchen in Nepal vor Gericht bringen.
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